Sie kennen Ihre Zielgruppe. Mit Hilfe von demographischen Eigenschaften werden schnell verschiedene Zielgruppensegmente definiert. Soweit Sie mit eigenen Zielgruppen-Personas arbeiten, dürfen Sie sich bereits als „innovativ“ bezeichnen. Aber wie schaffen Sie mit Ihren Inhalten tatsächlich Identifikation? Darüber handelt der folgende Artikel.

 

Die Story als Identifikations-Methode

Der 38 Jahre alte Michael Steffens verantwortet in seinem Betrieb das Marketing. Jedes Jahr wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, so dass er sich heute mit dem Thema Content Marketing befassen muss. Aber wie soll das funktionieren? Und wie soll er seinem normalen Tagesgeschäft nachkommen und sich parallel in die neue Welt des Content Marketings einarbeiten? Daneben hat er auch noch Familie. Eine kleine Tochter und ein Sohn warten abends sehnsüchtig auf den Papa, der meist noch Arbeit aus dem Büro mit nach Hause nimmt.

So wie Michael Steffens geht es vielen Marketing Managern heute. Sie stehen vor der großen Herausforderung, die neue Welt zu verstehen und die alte Welt nicht vollends aufzugeben.

Der oben geschriebene Text dient als Beispiel für eine Identifikation, die mit dem Leser geschaffen werden soll. Der Text würde sich somit an Menschen wenden, die in der Marketing Abteilung arbeiten. Obwohl es für das Thema „Content Marketing“ unerheblich ist, ob Michael Steffens eine Familie hat oder nicht, schafft die zusätzliche Information eine mögliche Identifikation mit der Zielgruppe, die sich zumindest zum Teil in ihm wiedererkennt.

Erzählen Sie eine Geschichte und nutzen Sie dafür konkrete Personen, die perfekt zu Ihrer Zielgruppe passen. Die Leser oder Konsumenten Ihrer Inhalte müssen sich in den Personen und den Geschichten wiederfinden. Damit erreichen Sie eine emotionale Bindung und können dann in Ruhe von Ihrem eigentlichen Thema sprechen, dass einen Bezug zur Story-Person herstellt.

Lesen Sie hier, wie Storytelling funktioniert.

 

Identifikation stiftet Vertrauen

Soweit Sie selbst die Zielgruppe abbilden, sind auch Ihre eigenen Geschichten relevant und vor allem nachvollziehbar. Geschichten haben einen weiteren Vorteil: Sie müssen nicht bewiesen werden – und damit ist Ihre Geschichte nicht angreifbar. Sie müssen Sie in der Regel nicht mit statistischen Zahlen untermauern.

Durch eine emotionale Nachvollziehbarkeit schaffen Sie eine Grundlage für Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe. Sie zeigen damit auch, dass Sie verstanden haben, welche Herausforderung auch über den Job hinaus Ihre Zielgruppe hat. Was wir im Social Media Marketing schon seit Jahren beobachten – nämlich Katzenbilder und Fußball-Beiträge – sind identitätsstiftende Maßnahmen, die Unternehmen deshalb einsetzen, weil sie sich enger mit ihren Zielgruppen verbinden wollen. Und sie wollen zeigen, dass sie sie ernst nehmen und ihre Interessen und Wünsche verstehen.

Schaffen Sie mit Content Marketing Maßnahmen Identifikation.

Dieser Tipp war einer von 100 Tipps aus dem Buch „Content Marketing Management“ von Frank Mühlenbeck. Das Buch finden Sie auf Amazon und in 50 weiteren Online-Buch-Shops.

Buchcover Content Marketing Management
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Written by Frank Mühlenbeck

Eine zweistellige Zahl an Unternehmensgründungen in drei Ländern, acht eigene Bücher über Digitales Marketing und zahlreiche Beratungsprojekte bei mittelständischen und großen Firmen machen Mühlenbeck zu einem gefragten Referenten und Experten für digitale Geschäftsmodelle. Er begleitet Unternehmen in der Digitalen Transformation.

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