Die Analyse der viralsten Artikel zur Digitalisierung zeigte im Juli auf, dass sich die Parteien mit vielen digitalen Themen für die kommende Bundestagswahl schmücken. Während die Studie „Innovationsindikator 2017“ vom ZEW und Fraunhofer Institut herausstellt, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine schlechte Figur macht, hält Bundeswirtschaftsministerien Brigitte Zypries mit ihrer Meinung dagegen. Nach der Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes schlägt Bundesjustizminister Maas ein weiteres Gesetz vor, das auf viel Kritik stößt. Eine Sicherheitsstudie zeigte zudem, dass jedes zweite deutsche Unternehmen digital attackiert wird. Außerdem setzt China auf einen eigenen nationalen Plan für Künstliche Intelligenz, die laut mehrerer Studien eine enorme zusätzliche Wirtschaftsleistung erbringen kann. Aber lesen Sie selbst…

Platz 1: Ministerin Zypries im Interview über Digitalisierung – Businessinsider.de

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries äußert sich wohlwollend zum aktuellen Stand der Digitalisierung in Deutschland. Sie verneint die Rückständigkeit Deutschlands und sie erklärt weiter, dass zwei Milliarden Euro für die nächsten zwei Jahre für das Thema zur Verfügung gestellt werden. Im Bereich der Digitalen Infrastruktur und der Kompetenz muss das Land mehr tun.

Link:

http://www.businessinsider.de/ministerin-brigitte-zypries-im-interview-ueber-digitalisierung-2017-7

Platz 2: Maas will sich ins Programmieren einmischen – heise.de

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – kurz NetzDG – wurde Ende Juni vom Bundestag beschlossen. Demnach sollen Online-Netzwerke innerhalb von einem Tag gegen offenkundig strafbare Inhalte vorgehen und diese löschen. Bundesjustizminister Heiko Maas brachte im Juli einen weiteren Gesetzesvorschlag auf: Ein „Antidiskriminierungsgesetz für Algorithmen gegen digitale Diskriminierung und für vorurteilsfreies Programmieren“, dass unter anderem dafür sorgen soll, dass Inhalte von ARD und ZDF vorrangig angezeigt werden sollen. Hiermit stößt Maas auf Kritik von anderen Parteien.

Link:

https://www.heise.de/tp/features/Maas-will-sich-ins-Programmieren-einmischen-3761301.html

Platz 3: Deutschland liegt bei Digitalisierung hinten – welt.de

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung untersuchten mit einer groß angelegten Studie das Innovationspotential wichtiger Volkswirtschaften.  Dabei testierten sie Deutschland den 17. Platz im Bereich der Digitalisierung direkt hinter Frankreich. Die Studie findet man unter folgendem Link:

http://www.innovationsindikator.de/2017/home/#!/home

Der Artikel der Welt ist auf folgendem Link abrufbar:

https://www.welt.de/wirtschaft/article166914326/Deutschland-liegt-bei-Digitalisierung-hinten.html

Platz 4: Jedes zweite deutsche Unternehmen wird sabotiert und bestohlen – welt.de

Eine Studie vom Digitalverband Bitkom und dem Bundesamt für Verfassungsschutz zeigt auf, dass jedes zweite Unternehmen in Deutschland digital attackiert wurde und ein Schaden von 55 Milliarden Euro entstanden ist. Dabei vermutet man eine wesentlich höhere Dunkelziffer. Die Folge: Deutsche Firmen müssen massiv mehr Geld in digitale Sicherheit investieren.

Link.

https://www.welt.de/wirtschaft/article166877297/Jedes-zweite-deutsche-Unternehmen-wird-sabotiert-und-bestohlen.html

Platz 5: Mehr Wachstum durch künstliche Intelligenz – faz.net

Zwei Studien von den Unternehmensberatungen Accenture und PWC stellen der künstlichen Intelligenz das Zeugnis einer extremen Steigerung der Wirtschaftsleistung aus, PWC spricht von 14 Billionen Euro bis zum Jahr 2030. Am stärksten wird die IT-Branche profitieren, dahinter folgen Telkos und das produzierende Gewerbe. China reagiert bereits darauf und will in Kürze einen nationalen KI-Plan herausgeben.

Link:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-ki-fuehrt-zu-grossem-wachstumsschub-15095588.html

Written by Frank Mühlenbeck

Eine zweistellige Zahl an Unternehmensgründungen in drei Ländern, acht eigene Bücher über Digitales Marketing und zahlreiche Beratungsprojekte bei mittelständischen und großen Firmen machen Mühlenbeck zu einem gefragten Referenten und Experten für digitale Geschäftsmodelle. Er begleitet Unternehmen in der Digitalen Transformation.

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