Fast jeden zweiten Tag fliegen die Twitter-Beiträge mit Studien zu Digitaler Transformation durch den Social Media Äther. Grund genug, einmal die wichtigsten Studien des Jahres in diesem Artikel zusammenzufassen – sowohl für die Manager, die aktuelle Zahlen recherchieren, als auch für die Studenten, die für ihre Bachelor Arbeit nach einem wissenschaftlichen Fundament für ihre Aussagen suchen. Der folgende Artikel fasst die wesentlichen Aussagen der Studien kurz und knapp zusammen und verlinkt auf die komplette Studie und weitere Quellen. Sie können alternativ zu diesem Text auch die Studiensammlung bequem als PDF mit Inhaltsverzeichnis erhalten. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an info@transformieren.com. Die Studien wurden nach Studien zum Arbeitsmarkt, zur Industrie 4.0, zu deutschen Unternehmen und Behörden, zur Digitalen Transformation im internationalen Bereich und zu speziellen Branchen kategorisiert.

Studien zu Digitaler Transformation und Arbeitsmarkt

 

Studie: „Der Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitskräftesituation in Deutschland“ von pwc und WiFOR-Institut

Der Arbeitsmarkt ist ein Thema, der zunehmend unter Digitaisierungs-Einfluss steht und heiß diskutiert wird. Die Studie hat Jobverluste gegen Jobgewinne gerechnet und daraus eine Prognose erarbeitet. Im Jahr 2030 fehlen in Deutschland 4,2 Millionen Arbeitskräfte. Gleichzeitig schränkt die Studie diese Aussage ein, da eine seriöse Aussage aufgrund von Politik und anderen Effekten zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist.

Download der Studie

https://www.pwc-wissen.de/pwc/de/shop/publikationen/Der+Einfluss+der+Digitalisierung/?card=17574

Studie: „Digitalisierung in HR Fehlanzeige?“ Von Cornerstone

Der Talent-Management-Spezialist Cornerstone OnDemand hat 774 Unternehmen in der DACH-Region im Bereich des Personalwesens befragt.

  • Nur ein Drittel der HR Abteilungen nutzt Software in der Personalsuche und –bewertung
  • Die Nutzung von digitalen Weiterbildungsangeboten ist bis heute gering

Download der Studie:

http://go.cornerstoneondemand.com/DE_2016_04_SubsurveyTM_EML_Survey_LP.html

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch ein Artikel der Wirtschaftswoche:

http://www.wiwo.de/erfolg/management/digitale-schnarchnasen-die-personalabteilung-ist-schlusslicht-bei-der-digitalisierung/13468550.html

Eine ähnliche Umfrage der metaberatung finden Sie hier:

https://www.metaberatung.com/news-veranstaltungen/news-view/datum/pressemitteilung-042016-arbeit-40-studie-deutsche-fuehrungskraefte-wollen-mehr-fehler-machen/

Studie „The Evolution of Work“ von ADP Research Institute

In einer globalen Studie wurden 2.403 Arbeitnehmer in 13 Ländern zur Jobveränderung befragt.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • In Zukunft sind Arbeitsplätze standortunabhängig
  • Arbeitszeiten werden eigenverantwortlich managbar
  • Orgastrukturen werden agil und flexibel anpassbar
  • Der Einsatz von Technologie wird bei der Kundenbindung und der internen Vernetzung und Kollaboration verstärkt
  • 45 Prozent der Befragten haben Angst vor der Automatisierung und dem möglichen Arbeitsplatzverlust durch intelligente Systeme und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Download der Studie:

https://www.adp.com/tools-and-resources/adp-research-institute/research-and-trends/research-item-detail.aspx?id=DF55E8A7-906A-4E81-A941-E886886BC9B2

 

Bitkom-Studie: Digitalisierung – Mehr Jobs, weniger Bildung

Die Bitkom hat 504 Entscheider und Personalverantwortliche von Firmen branchenübergreifend befragt.

  • 70 Prozent der befragten Unternehmen hat kein festes Budget für Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung
  • 97 Prozent der Befragten halten Weiterbildung in diesem Bereich für wichtig
  • 60 Prozent der Unternehmen bilden die Digitalkompetenzen ihrer Mitarbeiter nicht aus

Download der Ergebnisse:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Standort-Deutschland/Bildung-Arbeit/Neue-Arbeit/Bitkom-Charts-PK-Neue-Arbeit-30-06-2016.pdf

Studie: „Arbeitsmarkt 2030 – Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter – Prognose 2016“ im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Im Auftrag des BMAS führte das Institut Economics die o.a. Studie durch.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Studie geht davon aus, dass die Beschäftigung um ca. 250.000 Beschäftigte steigt
  • Der Arbeitsmarkt wird sich strukturell sehr stark verändern.
  • Vor allem in den Gesundheitsberufen werden Fachkräfte fehlen

Download der Kurzfassung:

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2016/arbeitsmarktprognose-2030.pdf;jsessionid=5FA3378164134297D49B661692EFDDDF?__blob=publicationFile&v=2

DGB-Studie „Digitalisierung sorgt für Stress am Arbeitsplatz“

Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes klagen knapp 50 Prozent der befragten Arbeitnehmer über eine höhere Belastung bedingt durch Digitalisierung.

Die Hauptaussagen:

  • 54% der Befragten sind er Auffassung, dass die Arbeitsmenge gestiegen ist
  • 56% klagen über mehr Multitasking-Aufwand
  • 46% vertreten die Auffassung, dass die Überwachung und Kontrolle der Arbeitsleistung gestiegen ist

Quelle:

http://www.dgb.de/themen/++co++e876231e-a4e6-11e6-a942-525400e5a74a

 

D21-Digital-Index 2016 – Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft

Der D21 Digital-Index zeigt seit 2013 einen jährlichen Status Quo zum Digitalisierungsgrad der Deutschen ab 14 Jahren. Dazu werden ca. 33.000 Deutsche befragt.

  • 72 Prozent der Deutschen nutzen das Internet, aber nur 58 Prozent haben eine spezielle Kompetenz für die Durchführung von Online-Recherchen
  • Die Studie warnt vor einer Spaltung der Gesellschaft
  • 59% der Deutschen nutzen das Internet mobil

Quelle:

http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2016/11/Studie-D21-Digital-Index-2016.pdf

 

Studien zu Industrie 4.0

 

„The Industry 4.0 transition quantified“– Roland Berger Studie

Im April 2016 hat Roland Berger eine Studie zur Industrie 4.0 publiziert. Die Studie betrachtet die Kapitalrendite in der verarbeitenden Industrie.

Hauptaussagen:

  • Digitale Transformation ermöglicht zusätzlichen Wertbeitrag von 420 Milliarden Euro für die westeuropäische Industrie
  • Deutschland konnte in der Studie bis 2014 als einziges Land die Kapitalrendite von 12 auf über 30 Prozent steigern
  • Industrie 4.0 könnte rund 10 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen, davon 7 Millionen im Bereich Dienstleistungen und IT,

Mehr Informationen zur Studie:

https://www.rolandberger.com/de/press/Press-Release-Details_3467.html

 

Studie „Länder-Führung bei Industrie 4.0“ von Bitkom

Im Vorfeld der Hannover Messe befragte Bitkom 500 Top-Manager von Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zu ihrer Meinung zur Industrie 4.0. USA und Deutschland führen bei Industrie 4.0 weltweit. Japan folgt auf Platz 3.

Weitere Informationen:

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/USA-und-Deutschland-sind-bei-Industrie-40-weltweit-fuehrend.html

 

Studie „Digital Factory: Cracking the code to success“ von Accenture

Das Beratungsunternehmen Accenture zeigt mit der Studie Fertigungsunternehmen 11 Enabler bei der Planung der digitalen Fabrik. 75% der Hürden bei der Digitalisierung der Fertigungsunternehmen sind nicht-technische Hürden wie Organisation, Prozesse, Skills und das Management

Download:

https://www.accenture.com/t20160525T023834__w__/us-en/_acnmedia/PDF-20/Accenture-Strategy-Digital-Factory-Cracking-the-Code.pdf#zoom=50

 

VDE Studie: „Digitalisierung 2020“

DER Technologieverband hat Influencer und Experten zum Status Internet of Things und die Position von Deutschland befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Netzwerk- und Kommunikationstechnologien, Embedded systems und Cyber-Physical Systems sind aus Sicht der Experten die wichtigsten Basistechnologien
  • Wichtigstes Aktionsfeld ist Industrie 4.0
  • Deutschland muss schneller das 5G-Netz aufbauen
  • Zwecks Anwerbung und Ausbildung von Kompetenzen sollte sich Deutschland für Elektro- und IT-Jobs präsentieren

Quelle:

https://www.vde.com/resource/blob/981146/df07b354f52736c1e0b1de891a6d1836/studie-digitalisierung-2020-data.pdf

 

Digitale Transformation der deutschen Unternehmen und Behörden

 

Digitale Transformation der DAX 30 Unternehmen – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Prof. Dr. Kawohl und Andreas Badekow führten eine Status Quo Analyse durch, bei der sie den Status der digitalen Transformation mittels Sekundärforschung über die Geschäftsberichte der DAX-Unternehmen analysierten.

Hauptaussagen:

  • 212 Aussagen zur Digitalen Transformation wurden in den Geschäftsberichten gefunden, was die Autoren der Studie als „bescheidene Berichterstattung über Transformationsaktivitäten“ bezeichnen
  • Die Studie schrieb der Dimension Strategie mehr als 50% der Relevanz zu. Darauf folgenTechnologie (unter 25%), Mitarbeiter (15%) und Leadership (weniger als 10%)
  • Die Deutsche Telekom führt das Ranking an, darauf folgen Deutsche Bank und Commerzbank.
  • IT- und Telekommunikationsindustrien sind vorn, Rohstoffhändler sind hintendran

Der kostenlose Download der Studie ist über die Website von Prof. Dr. Kawohl möglich:

http://www.juliankawohl.de/#forschung

Dazu passend ist auch die folgende Studie.

Studie: „Digitalkompetenz deutscher Aufsichtsräte“ Russell Reynolds Studie“

  • 73 Prozent der DAX30 Aufsichtsräte haben keine ausgewiesene Digitalkompetenz
  • 65% sind der Meinung, dass die größte Hürde der Digitalisierung die Verteidigung bestehender Strukturen sind
  • 54% führen die fehlende Zeit auf die fehlende Digitalisierung zurück

http://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-von-russell-reynolds-aufsichtsraeten-fehlt-digitalkompetenz/13724980.html

 

Digitale Transformation der Behörden – Hertie School of Governance

Die Studie überprüft die Bewältigung der Digitalisierung von Behörden. Dazu wurde eine Befragung unter Behördenleitern durchgeführt.

Die Hauptaussagen:

  • Digitalisierung und E-Government ist die größte Herausforderung der Behörden (43%)
  • Nur 10% sehen es als wichtig an, Bürger in die digitale Behördenarbeit zu integrieren

Link zu weiteren Infos:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/deutsche-behoerden-rueckstaendig-bei-digitalisierung-14272761.html

 

Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ von Crisp Research

Crisp Research hat im Auftrag von Dimension Data 503 Entscheider in der DACH-Region zur Digitalisierung und Führungs-Skills befragt. Als Grundlage nutzte das Unternehmen ein Reifegrad-Modell. Das Ergebnis zeigt den eklatanten Unterschied zwischen Realität und Selbstwahrnehmung der Entscheider zu den eigenen Führungsqualitäten im digitalen Zeitalter.

  • Nur 4 von 10 Entscheidern setzen sich beruflich mit neuen Technologien auseinander
  • 60 Prozent der Entscheider sind der Meinung, sie haben ausgeprägte digitale Skills
  • Nur 7 Prozent der Befragten erfüllen alle Skill-Anforderugen eines digitalen Leaders

Der Download der Studie kann hier angefordert werden:

https://www.crisp-research.com/publication/digital-leader/

 

Studie: eco Umfrage IT-Sicherheit 2016

Das Internet of Things wirft zunehmend Sicherheitsthemen auf. Eco hat 580 Experten aus der IT-Branche zur aktuellen IT-Sicherheitslage befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • 99 Prozent der Befragten raten zur Verstärkung des Sicherheitsbewusstseins bei Smart Home.
  • 51 Prozent der Firmen sehen im Internet of Things den wichtigsten Treiber für Veränderungen in der IT-Sicherheit
  • Datenschutz sinkt als Treiber für Sicherheit

Download der Studie:

https://www.eco.de/wp-content/blogs.dir/eco-report-it-sicherheit-2016.pdf

 

BVDW Studie: Digital Readiness

Per Online-Umfrage prüfet die Fokusgruppe Digital Commerce im BVDW den digitalen Reifegrad deutscher Unternehmen. 100 Firmen aus Handel, Produktion und Herstellung wurde zu acht Dimensionen des Reifegrades befragt.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Mehr als die Hälfte der Unternehmen sind nicht für die Digitalisierung vorbereitet
  • 16 Prozent sind digital am reifesten
  • Je kleiner die Unternehmen, desto weniger Chancen sehen sie in der Digitalisierung

Download der Studienergebnisse:

http://www.bvdw.org/medien/bvdw-studie-mehrzahl-deutscher-unternehmen-nicht-bereit-fuer-die-digitalisierung?media=7799

Weitere Informationen auch hier:

http://www.impulse.de/management/unternehmensfuehrung/commerzbank-studie-digitalisierung/2532296.html

 

Studie „Transformation trifft auf Tradition“ der Commerzbank

Die Commerzbank führte eine telefonische Befragung von 4.000 Führungskräften mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,5 Millionen Euro durch.

  • Unternehmen sehen Digitalisierung immer positiver
  • Zwei Drittel der Befragten bieten ihren Mitarbeitern an, digitale Projekte voranzubringen
  • 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben Digitalisierung fest im Alltag verankert

Mehr Informationen hier:

https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/presse/pressemitteilungen/archiv1/2016/quartal_16_02/presse_archiv_detail_16_02_58570.html

 

Studie: Sind Marketing Manager mit der Digitalen Transformation überfordert? Von ENGN und der Leuphana Universität Lüneburg

680 Marketing-Entscheider wurden vom Studien-Team zum Stand der Digitalen Transformation befragt.

  • Digitale Transformation ist im Marketing angekommen, die Digitalisierung hinkt aber hinterher
  • 54 Prozent der Befragten sind mit dem Umgang mit Daten nicht zufrieden
  • Ein Drittel plant Investitionen in Marketing Software

Download der Studie:

http://engn.agency/studie

Studie “Familienunternehmen im digitalen Wandel” von crisp research im Auftrag von QSC.

Crisp Research hat für die QSC AG 167 Führungskräfte in Familienunternehmen zum Stand der Digitalisierung befragt.

Die Erkenntnisse im Überblick:

  • 72 Prozent der Familienunternehmen sind in der Planungsphase der Digitalen Transformation, 28% sind bereits in der Umsetzung.
  • Die Mitarbeiterzufriedenheit ist mit das größte Ziel
  • Digitalstrategie, Fachkenntnisse im IT-Betrieb und Spezialkenntnisse der Digitalen Transformation werden bei rund 40% der Unternehmen durch externe Dienstleister eingekauft
  • 53% wollen Iot im Bereich der Logistik nutzen, 41% im Bereich der Produktion.

Download der Studie:

https://digitales-wirtschaftswunder.de/wp-content/uploads/2016/07/Studie-Crisp-Research_QSC_Familienunternehmen-im-digitalen-Wandel.pdf

 

KFW-Studie: „Digitalisierung im Mittelstand: Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen“

Auf Basis von telefonischen Befragungen von 2078 Unternehmen wurde der Status der Digitalisierung erfasst.

Die Hauptaussagen:

  • Der deutsche Mittelstand ist in der Digitalisierung noch zurückhaltend aufgrund von fehlendem IT-Wissen, Sicherheits-Sorgen und zu wenig Bandbreite
  • Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten setzen pro Jahr weniger als 10.000 Euro für Digitalisierung ein
  • Mittelständische Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern investieren pro Jahr mehr als 100.000 Euro.
  • Ein Grund für die zaghafte Digitalisierung liegt darin, dass die Firmen den Sinn für das eigene Geschäftsmodell nicht erkennen
  • Die Finanzierung von Digitalisierungs-Projekten erfolgt im Wesentlichen aus dem Cashflow

Download der Studie:

https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Studien-und-Materialien/Digitalisierung-im-Mittelstand.pdf

 

Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2016 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Für das BMWI hat TNS Infratest einen Zehn-Länder-Vergleich zum Status der Digitalisierung durchgeführt.

  • USA führt mit 76 von 100 Punkten, dahinter liegen Südkorea (70) und UK (65). Deutschland erreicht 44 Punkte.
  • Der Digitalisierungsgrad der Branchen in Deutschland ist sehr unterschiedlich.
  • Größte Probleme sind laut Studie zu wenig Breitband-Infrastruktur sowie Fachkräftemangel.

Quelle:

http://www.tns-infratest.com/WissensForum/Studien/pdf/bmwi/kantar-tns-monitoring-report-2016-langfassung.pdf

IDG Sourcing Studie 2016

IDG hat gemeinsam mit weiteren Partnern die wichtigsten Sourcing-Themen von IT-Abteilungen ergründet. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Mit 48% gewinnt das Thema Sicherheit ist die größte Herausforderung
  • 35% der Unternehmen halten das Thema „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ für sehr wichtig
  • Die wichtigsten Entscheider sind CEOs, CIOs und IT-Leiter

Quelle zum Download:

https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/de/Documents/technology/IDG-SourcingStudie2016.pdf

 

Digitale Transformation im internationalen Vergleich

 

Studie „Unlocking the Power of Digital Transformation: Freeing IT from Legacy Constraints” von Brocade

Die global angelegte Studie hat 630 IT-Entscheider aus Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nach ihrer Einschätzung zur Digitalen Transformation befragt. 200 Unternehmen aus Amerika, 100 aus UK, 100 aus Frankreich und 100 aus Deutschland wurden ausgewählt.

  • Unternehmen hemmen ihre Innovationsfähigkeit aufgrund von Legacy Software und aufgrund der Fehleinschätzung der Rolle der IT
  • 87 Prozent der Befragten sind mit der Umsetzung von Strategien für die Digitale Transformation beschäftigt
  • 73 Prozent der IT-Abteilungen verantworten die Datensicherheit
  • 63 Prozent der IT Abteilungen erhalten Legacy Systeme

Download der Studie:

https://www.brocade.com/content/dam/common/documents/content-types/infographics/brocade-digital-transformation-legacy-constraints-wp.pdf

 

Studie „Digital Europe: Realizing the continent’s potential” von McKinsey

McKinsey hat das Potential von Deutschland und Europa hinsichtlich der Digitalisierung analysiert.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Deutschland verschenkt laut McKinsey 500 Milliarden Euro Potential, Europa verschenkt 2,5 Billionen Euro
  • Deutschland nutzt nur 10 Prozent des „digitalen Potentials“, der EU Durchschnitt nutzt 12 Prozent
  • Digitalwirtschaft hat an der deutschen Gesamtwirtschaft einen Anteil von 5,4 Prozent
  • Am stärksten digitalisiert sind über alle EU-Länder IT- und TK-Branche, Medien und Finanzleistungen

Download

http://www.mckinsey.com/business-functions/digital-mckinsey/our-insights/digital-europe-realizing-the-continents-potential

 

Studie „Index of Digital Life“ von Telefonica

Die Studie von Telefonica prüfte die „systematische Fähigkeit der Länder, das digitale Leben einzubeziehen.“ Darunter fällt digitale Offenheit, Vertrauen und Unternehmertum.

  • Auf Platz 1 ist die USA, auf Platz 2 Kanada, auf Platz 3 Australien
  • Deutschland liegt hinter UK auf Platz 5
  • Potential hat Deutschland vor allem in der digitalen Aus- und Weiterbildung

Download der Studie:

http://indexdigitallife.telefonica.com/de/

 

Studie “Industrie 4.0 im internationalen Vergleich” von Huawei und Handelblatt Research Institute

Im Rahmen der Studie wurde die Wettbewerbsfähigkeit von China, Deutschland, Japan und den USA hinsichtlich Digitalisierung und Industrie 4.0 verglichen.

Ergebnisse im Überblick:

  • Risikobereitschaft in Deutschland ist zu gering, daraus folgt ein zu schlechter Zugang zu Risikokapital. USA und Asien sind risikofreudiger
  • Deutschland sollte verstärkt internationale Kooperationen bilden
  • USA ist führend in der IKT-Branche, Deutschland führt im verarbeitenden Gewerbe
  • China liegt in den meisten Kategorien am Ende der Rankings

Download der Studie:

http://www.huawei-studie.de/downloads/handelblattsresearchinstitute_Huawei_Studie_Industrie4_0_im_internationalen_Vergleich.pdf

 

Studie „Industrie 4.0 Readiness“ von H&D International Group

Die Studie zeigt den Status Quo zur Digitalisierung in der Produktion.

  • Rund 86 Prozent der Befragten halten die Digitalisierung für das wichtigste Aktionsthema
  • Die Abteilungen F&E siowie IT sind die stärksten Treiber
  • Die Verbesserung von Produkten sind das wichtigste Ziel, darauf folgt Wettbewerbsfähigkeit
  • Derzeit ist das fehlende IT-Budget für die Verlangsamung der Digitalisierung verantwortlich

Links zur Studie:

Infografik:

https://www.hud.de/fileadmin/files/www.hud.de/PDFs/solr/de/Loesungen_Leistungen/Studie_Digitalisierung_der_Produktion_Industrie40_Infografik.pdf

Download-Möglichkeit:

https://www.hud.de/industrie-4-0/

 

IFS Studie 2016 Digitale Transformation

Weltweit wurden 500 Entscheider in mehr als 20 Ländern zum Stand der Digitalen Transformation befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • 86 Prozent sind der Meinung, dass Digitalisierung in Zukunft eine Schlüsselrolle spielt
  • 40 Prozent haben bis heute keine klare Strategie
  • Die Entscheider halten sich selbst für schlauer als sie sind
  • Es gibt keine Einigkeit über die Verantwortlichkeit für Digitale Transformation, so dass 40 Prozent den CIO, 39 Prozent den CEO und 35 Prozent den CFO in der Verantwortung sehen. Der CTO ist nur zu 20 Prozent und der CMO nur zu 6 Prozent verantwortlich.

Infografik zur Studie:

http://www.competence-site.de/ifs-studie-2016-digitale-transformation/

Studien zu Branchen und Digitaler Transformation

 

Big Data im Gesundheitswesen

Eine Umfrage unter 704 Unternehmen von Bitkom im Auftrag von KPMG hat gezeigt, dass im Gesundheitswesen, worunter auch Krankenhäuser, Arztpraxen und medizinische Versorgungszentren fallen, zunehmend auf Big Data gesetzt wird.

  • 77 Prozent der Unternehmen aus der Gesundheitsbranche nutzen Datenanalysen in der Wertschöpfung
  • 43 Prozent der Unternehmen setzen Datenanalysen ein, um Personalentscheidungen zu treffen
  • 24 Prozent der Unternehmen nutzen Social Media Analytics

Mehr Informationen auf folgendem Link.

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/internet_co/article/914002/digitale-informatuonen-big-data-gesundheitswesen-wichtiger.html

 

Digitalisierung der Baubranche von Roland Berger

  • Soweit Bau-Unternehmen nicht digitalisieren, setzen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel
  • 93 Prozent der Unternehmen der Baubranche halten Digitalisierung für wichtig, kaum einer handelt danach
  • Lösungen für viele Bereiche sind verfügbar, kein Unternehmen nutzt die Lösungen bisher ganzheitlich

Download der Studie:

https://www.rolandberger.com/publications/publication_pdf/roland_berger_digitalisierung_bauwirtschaft_final.pdf

 

Sicherlich habe ich ein paar Studien übersehen. Um so mehr freue ich mich, wenn Sie über den Kommentar oder per Email Vorschläge für weitere wichtige Studien dieses Jahres einbringen. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und versteht sich als agil im Sinne der fortlaufenden Optimierung : )

 

Written by Frank Mühlenbeck

Eine zweistellige Zahl an Unternehmensgründungen in drei Ländern, acht eigene Bücher über Digitales Marketing und zahlreiche Beratungsprojekte bei mittelständischen und großen Firmen machen Mühlenbeck zu einem gefragten Referenten und Experten für digitale Geschäftsmodelle. Er begleitet Unternehmen in der Digitalen Transformation.

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